Es werden immer mehr. Die Karte mit den besetzten Unis füllt sich so langsam:
Unsere Unis auf einer größeren Karte anzeigen
Hier gibt es ein Video der Besetzung des Passauer Audimax:
Und hier ein paar Impressionen von mir:
Es werden immer mehr. Die Karte mit den besetzten Unis füllt sich so langsam:
Unsere Unis auf einer größeren Karte anzeigen
Hier gibt es ein Video der Besetzung des Passauer Audimax:
Und hier ein paar Impressionen von mir:
Der Bildungsstreik ist in aller Munde. Überall streiken Studierende, besetzen Hörsäle und bringen ihren Unmut zum Ausdruck. In Österreich sind alle Universitäten beteiligt und auch in Deutschland schließen sich immer mehr Studenten an. Eine Karte mit den aktuell besetzten Unis findet sich hier: http://tinyurl.com/unibrenntkarte
Und warum mache ich nicht mit? Aus folgenden Gründen:
Wie man sieht, gilt all das hier aber nur für die Uni Passau. Und das ist auch der Grund, warum ich glaube, dass morgen nicht mehr als 200 Studierende am Protest teilnehmen werden. Aber vielleicht werde ich ja auch positiv überrascht und es werden tatsächlich die erwarteten 500.
Ich bin morgen auf der Technology meets Talents in München. Und ich werde darüber bloggen, schließlich muss mein Blog von den Toten auferstehen. Versteht das also als Vorwarnung. Gibt es eigentlich Zogs – Zombie-Blogs?
Eines vorweg: Ich bin seit drei Monaten Mitglied der Piratenpartei – dem Landesverband Bayern – und werde mich vemutlich an der Gründung und am Aufbau einer Passauer Hochschulgruppe beteiligen. Ich habe das aber bis jetzt nicht an die große Glocke gehängt.
Sich zu der Piratenpartei zu bekennen ist grundsätzlich natürlich erstmal nichts schlimmes. Wer sie kennt und weiß wofür die junge Partei steht, der wird einen Parteibeitritt vermutlich nicht als Outing, sondern als ehrenwerten Schritt werten. Aber ich fürchte, dass viele meiner Freunde die öffentliche Unterstützung der Piratenpartei – in ihren Augen eine Porno- oder Spaßpartei – als einen Schritt zurück in der gesellschaftlichen Evolution erkennen werden. Kurz: Ich fürchte um mein Image. Ich will nicht als Nerd verstanden werden.
Aber eben genau das wird man von der breiten Öffentlichkeit leider. Piraten sind Nerds, weil sie es sind. Hier, schaut euch diese Fotos mal an, dann wisst ihr was ich meine. Der Auftritt der Piraten bei der Demonstration Freiheit statt Angst am Samstag hat mich erschrocken. Eine orange Masse. Ja, es sieht aus, wie eine Horde holländischer Fußballfans. Jeder mit seiner eigenen Fahne, die er sich im “Fanshop” bestellt hat. Christian schreibt bei Fixmbr:
Es treten teilweise sektenähnliche Verhaltensweisen auf.
http://www.fixmbr.de/wie-hart-steuerbord-segeln-die-piraten/
Damit, trifft er genau ins Schwarze. Aber das muss ja alles nicht so sein. Die Piratenpartei möchte sich nicht als Spaßpartei verstanden fühlen – und das ist sie ja auch nicht. Aber mit ihrem öffentlichen Auftreten und vor allem mit ihrem Verhalten im Internet wird sie das. Mit ihren teilweise respektlosen oder beleidigenden Kommentaren gegenüber Kritikern und der rücksichtslosen Propagierung der totalen Freiheit schießt sich die Piratenpartei langsam aber sicher ins Aus. Davon muss ich mich als Mitglied distanzieren.
Die Piratenpartei hat gestern Abend auf Twitter geschrieben:
Bitte an alle Piraten. Kritikern der Piratenpartei bitte fair und sachlich begegnen, nie unfreundlich und polemisch.
http://twitter.com/Piratenpartei/statuses/4036960758
Hier mal ein harmloses, aber aktuelles Beispiel: TV-Total, die Show mit Stefan Raab befrägt zu jeder Sendung das anwesende Studiopublikum nach ihrer Wahlentscheidung und zeigt ein Balkendiagramm so wie dieses hier:
http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/videos/player/?contentId=44446
Na, fällt euch was auf? Naja wenn nicht, halb so schlimm. Ihr seid ja keine Mitglieder der Piratenpartei. Dem Piraten fällt aber auf: Es fehlen die Piraten! Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, wie ein typischer Anhänger der Piratenpartei darauf reagieren könnte:
Die erste Möglichkeit – das war meine Reaktion. Die zweite Möglichkeit – das ist diese sektenartige Verhaltensweise – die ich leider nicht unterstüzen kann. Warum? Ganz einfach: Die Piratenpartei muss seriös werden.
Die Piratenpartei bekommt meine Stimme zur Bundestagswahl, auch wenn sie die 5% Hürde nicht knacken kann. Hier gibt es fünf gute Gründe, die Piratenpartei zu wählen. In den nächsten vier Jahren bis zur nächsten Wahl muss sich dann aber wirklich einiges tun, damit in vier Jahren die Chance auf eine Piraten-Fraktion im Bundestag besteht.
Zum Schluss kein “Harrrr”, sondern ein “Ahoi!”. Wir wollen ja nicht abschrecken, oder?
Ja, ich war im Urlaub. Naja, was heißt hier Urlaub? Ich habe eine kurze Auszeit genommen. Aber ich erzähl mal:
Letzte Woche Donnerstag Mittag bin ich nach München geflogen (also fliegen ist definitv billiger und schneller als mit der Bahn von HH nach München zu fahren) und war am Abend auf dem Cat Empire Konzert in der Theaterfabrik zusammen mit dem Johannes und ein paar von seinen Kumpels aus Passau am Start. Best act ever sag ich nur. Schön weit vorne gestanden, rumgesprungen und komplett nass geschwitzt rausgekommen. Hammergeil.
Videos gibts hier (in HD, mit gutem Sound): http://www.youtube.com/view_play_list?p=5E42FCF9FE74017C&search_query=cat+empire+m%C3%BCnchen (angucken!! echt geil war ja auch das Billy Jean Tribute to MJ)
Wir haben in München übernachtet und sind am Freitag mit dem Zug nach Passau gefahren. Ich war dann unterwegs, hab meine Ex-Wg besucht und war noch schön mit den drei Mädels Kaffee-Trinken.
Am Abend gings dann aufs Eulenspiegel-Festival an der Passauer-Ortspitze. Haben uns La Brass Banda noch reingezogen. Bayerischer Ska. Recht lustig, mal was anderes. Haben aber schön Stimmung gemacht. Kostprobe gibts auf MySpace.
Später am Abend noch mit der Magda und der Tina losgezogen und im Extreme abgestürzt. Schön wars nicht. Aber geil! hehe Naja, ich kann auch nix dafür, dass uns der Barkeeper auch noch was ausgeben wollte. Das Pech/Glück, wenn man mit zwei Frauen unterwegs ist, schätze ich mal.
Samstag Mittag dann mit schönem Kater fünf Stunden mit dem Zug nach Nersingen getuckert und dann von meinem Bruder – der gerade von 9 Monaten Neuseeland zurückgekehrt ist – begrüßt worden. Ich kann euch nur nochmal seine Fotos empfehlen. Die gibts hier zu sehen: www.globalzoo.de/cany/fotos.php
Samstag Abend dann mit dem Alex unterwegs gewesen. Das restliche Wochenende war ganz gemütlich. Montag – Schwörmontag – waren wir noch in Ulm. Aber so wirklich besonders wars nicht. Habt also nix verpasst.
Tja, das wars. Grüße
Philipp
Dear family and friends
Publishing this poem is a very private thing to do (the poem was not written by me, but I found it nailed to a tree exactly here), but I feel I have to in order to help me leave the past behind and step into the future.
Heute mal einen kleinen Buchtip:
Wer hätte gedacht, dass man die BCG-Portfolio Theorie auch zu eigener Entscheidungsfindung nutzen kann? Kann man. Wie steht in diesem schicken kleinem Büchlein: 50 Erfolgsmodelle – Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen. Hier geht es um Entscheidungen aus dem täglichem Leben. Und das Buch enthält ganze 50 theoretische Ansätze, wie zum Beispiel auch das BCG-Portfolio und viele mir vorher gänzlich unbekannte Modelle, wie das Halbwissen-Modell, oder auch das Small-World-Prinzip, um private Entscheidungen zu erleichtern.

Heute ist autofreier Sonntag, verkaufsoffener Sonntag in Hamburg, Mittsommernacht und mein 21. Geburtstag, am 21. Juni. Das heißt, wäre ich jetzt in den USA, dürfte ich Alkohol kaufen und trinken. Also, wenn ich in den USA wäre…
Bin ich aber nicht, ich bin in Hamburg und hier will ich auch erstmal nicht mehr weg. Das Praktikum läuft gut. Zwar habe ich recht wenig mit dem Projektmanagement zu tun (ich kriege leider so gut wie nichts mit, was die laufenden Projekte angeht), das ist aber auch nicht weiter schlimm. Ich sitze an meinen eigenen Projekten. Ich programmiere da vor mich hin und habe mich mit dieser Fähigkeit mitlerweile recht unentbehrlich gemacht.
Ansonsten warte ich hier immer noch auf den Sommer. Mein Segelkurs auf der Alster läuft seit letzter Woche. Gestern hatte ich meine erste und zweite Segelstunde und es hat natürlich geregnet und es war kalt. Es ist natürlich nicht so toll, mit eiskalten, nassen Händen die Schoten zu ziehen und mit nasser Brille auch noch den Überblick über Vorsegel, Hauptsegel, Klicker, Windrichtung, Wellengang, andere Boote, Vorfahrtsregeln usw. usf. zu behalten. Ich glaube ich hab mich zeitweise auch etwas blöd angestellt. Naja, bis zur praktischen Prüfung sind es ja noch ein paar Wochen und Übung macht den Meister. Heute steht gleich meine dritte und vierte Segelstunde an. Dann fehlen noch zwei in Begleitung des Segellehrers und dann darf ich vierzehn Stunden ohne Segellehrer üben.
Was treibe ich hier sonst noch? Ich habe ein Webprojekt mit Philipp vom HUNDERTMARK-Blog am laufen. Das frisst einiges an freier Zeit. Die Webseiten zum Qualitätsmanagement der Uni-Passau sind jetzt auch endlich online gegangen und dank meiner Mum (ich grüße hier auch gleich meine Mutter
) auch wunderbar ins Englische übersetzt worden. Abgesehen davon treibe ich hier nicht viel. Schade eigentlich.
Ich bin übrigens am Freitag den 17.07. in Passau. Ich fliege am 16.07. nach München, ziehe mir das Cat Empire Konzert rein, fahre Freitag nach Passau und wieder zurück in die Heimat nach Ulm, hole am Dienstag darauf meinen Bruder vom Frankfurter Flughafen ab (er kehrt nach fast einem Jahr in Neuseeland zurück) und fliege am Mittwoch wieder zurück nach Hamburg.
So, das wars von mir. Vielen Dank für die vielen Glückwünsche. Bis demnächst!